Objects in Progress
Book Design
Gestaltung des Buches „Objects in Progress“, das die Entwicklung von Objekten reflektiert und sie in ihrem Kontext betrachtet.

Das Buch „Objects in Progress“ befasst sich mit der Entwicklung von Gebrauchsgegenständen im Laufe der Menschheitsgeschichte. Die Publikation konzentriert sich auf die Dynamik, die hinter dem Wandel und der Entwicklung von Objekten steht, von primitiven Werkzeugen bis hin zu modernen Geräten. Die Erforschung umfasst verschiedene Dimensionen wie Funktion, Gesellschaft, Wirtschaft und Technologie: Objekte dienen nicht nur als Werkzeuge zur Erfüllung praktischer Bedürfnisse, sondern spiegeln auch die gesellschaftliche Dynamik wider.
Es wird untersucht, wie gesellschaftliche Veränderungen die Entwicklung von Objekten beeinflussen können, sei es durch den Ausdruck von Status und Identität oder durch kulturelle Veränderungen. Anhand einer Vielzahl von Beispielen, darunter die Entwicklung der Coca-Cola-Flasche, des Fahrrads und der Zahnbürste, veranschaulicht dieses Buch die vielfältigen Kräfte, die Form und Funktion von Objekten geprägt haben. Es werden auch Ausnahmen betrachtet, wie z. B. Objekte, die seit Jahrhunderten praktisch unverändert geblieben sind, sowie solche, die trotz offensichtlicher Mängel nicht weiterentwickelt wurden. Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Gründe für das Fortbestehen einiger Objekte sowie einer offenen Betrachtung derjenigen, die auf eine Weiterentwicklung warten.
„Objects in Progress“ ist eine Studie über die Beziehung zwischen Menschen und Objekten und wurde im Rahmen des jährlichen Rundgangs an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart veröffentlicht.

Anhand signifikanter Beispiele werden die durch Funktion, Gesellschaft, Wirtschaft und Material beeinflussten Prozesse der Objekte in farblich abgesetzten Kapiteln beleuchtet.











Eine Rückschau ist aufschlussreich: Die Entwicklung von Objekten spiegelt immer auch die Entwicklung unserer Gesellschaft wider. Die Bademode veranschaulicht dies besonders deutlich.





Die Industrialisierung hat maßgeblich zur Weiterentwicklung von Objekten beigetragen. Wirtschaftlichkeit und die damit verbundene effiziente Herstellung veränderten häufig Form und Material von Objekten.





Die Neuentdeckung von Materialien treibt bis heute die Optimierung vieler Objekte an. Aber nicht alles lässt sich optimieren. Manche Objekte haben Bestand und erfahren ewige Reproduktion.







Nächstes Projekt
